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Wulff, der Hasadeur und die kommende große Koalition [Update]

02.01.2012

Erst hat Wulff dem Chefredakteur Diekmann gedroht, es hat nichts genutzt: Die ZEITUNG druckte die Story zum Kredit trotzdem. Wulff steigt die Leiter höher und klopfte bei Springerchef Döpfner an: der ließ ihn abblitzen. Wulff steigt die Leiter nochmals höher bis zur Eignerin Friede Springer: und muss sich die Abfuhr F. Springers sogar ausrichten lassen. — Das alles mit dem Gewicht des höchsten Amtes im Staat.

Wulff hat nichts anderes getan, als das höchste Amt im Staat wegen unliebsamer Berichterstattung gegen die 4. Gewalt (Diekmann), gegen die Führung eines Konzerns (Döpfner) und gegen die Kapitaleigentümerin (F. Springer) in den Ring zu werfen und zu verspielen.

Der tritt mit seiner Bobby Car-Persönlichkeit gegen einen Lamborghini, einen Panzer und gegen eine Stretchlimousine an. Der Mann ist in banaler Weise inkompetent!

Dieser Mann muss zurücktreten, oder dieses Amt ist nichts mehr wert! – Gar nichts.

Die Oppositon jedoch, in Form der Selbst-vom-Hannoveraner-Klüngel-betroffenen Partei Deutschlands (SPD, Schröder), erinnert stark an das Spiel gegen Österreich in Gijon, Spanien 1982, als nach dem ersten Tor für D alle fußballerischen Aktivitäten eingestellt wurden. Das Ergebnis reichte für beide, eine Runde weiter zu kommen. Die kommende große Koalition wirft ihre Schatten voraus und der Arsch passt wieder auf den Eimer.

[Update]

Und hier noch derselbe Christian Wulff 1999. Da geht eigentlich nichts mehr. Kolbenfresser. Ende Gelände – Schicht im Schacht.

Ich roll mich ab. Christian Wulff feat. die ZEITUNG. Die wunderbare Welt des Gebens und Nehmens. Bei der TAZ ↗. Herzallerliebst, wie sich die ZEITUNG um IHREN Ministerpräsidenten und Bundespräsident kümmert.

Erst im Herbst 2010 scheint sich der Wind zu drehen. Die ZEITUNG fragte gleich widerlicherdings: »Warum hofieren Sie den Islam so, Herr Bundespräsident?« Ausgerechnet bei seiner wichtigsten Rede  (Der Islam gehört zu Deutschland) gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein Miteinander von bereits Einheimischen und Migranten. Vielleicht hat Wulff ab diesem Zeitpunkt dicht gemacht und war der ZEITUNG nicht mehr zu Diensten?

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