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Menschenschinder und Rassisten bei Amazon

30.11.2011

Amazon war bereits vor  zwei Wochen ins Gerede gekommen. Am Standort Werne wurden für die Vorweihnachtszeit 2000 neue Mitarbeiter rekrutiert, die zwei Wochen ohne Lohn zur Probe arbeiten mussten. Genehmigt wurde dies von der ARGE vom JobCenter Unna, dasdie diese Praxis vorläufig einstellen wollte. (WAZ ↗, 10.11.2011)

Jetzt macht das JobCenter Unna einen Rückzieher, wie die junge Welt ↗ heute berichtet. Amazon kann also weiter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 2 Wochen ohne Lohn arbeiten lassen.

Aber damit nicht genug. Die WAZ ↗ berichtet am 28.11.2011:

»Rund 20 Mitarbeiter des Internet-Versandhauses Amazon haben am Montag vor dem Versandlager in Rheinberg gegen ihre Arbeitsbedingungen demonstriert. Der Vorwurf: Bei Amazon würden die Mitarbeiter unter Androhung der Kündigung dazu genötigt, in der Vorweihnachtszeit sieben Tage die Woche zu arbeiten.«

Und weiter:

»Mehrere Amazon-Mitarbeiter, die der Redaktion bekannt sind, berichten außerdem, dass ausländische Kollegen wiederholt von Vorgesetzten mit ausländerfeindlichen Bemerkungen beschimpft würden. In der Niederlassung Rheinberg würden türkische Kollegen regelmäßig mit „Du Knoblauch“ angesprochen.«

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