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Wann, wenn nicht jetzt!

08.11.2011

Erst las ich beim Öffinger Freidenker Zwischen Verrat und Triumpf ↗. Dann dachte ich mir:

Nie ist die Zeit günstiger für gesellschaftliche Umwälzungen, wenn es den Menschen gut geht!
Neue Ideen dürfen keine Gefahr für den eigenen Status darstellen.

Umgekehrt: Die Zeit für Umwälzungen, ebenso wie für die Umkehr  ist nie schlechter, als in KrisenZeiten.

Deshalb ist gerade jetzt die Zeit, Pflöcke in die politische Landschaft einzuschlagen. Zwischenziele also, die von der Mehrheit der Bevölkerung getragen würde. Und da gibt es einige.

Eine linke Bewegung müsste sich mehrheitsgesellschaftlich auf jeweils wenige Teilziele konzentrieren. Und einen Pflock nach dem anderen einschlagen.

Die linke ist eine kleine Partei. Sie kann keine große Menschenmassen auf maximale Forderungen hin mobilisieren. Sie kann allenfalls ihren Teil dazu beitragen, Menschen auf die oben erwähnten Teilziele hin zu mobilisieren.

Gerade deswegen ist jetzt der Kompromiss als vorherrschende Strategie gefragt. — Aktiv, gezielt, geplant, strategisch!

Das gilt sowohl für die Parteispitze, als auch gerade für die Basis. Diese verharrt noch in lokalen Strukturen, wurde von der Parteispitze bisher auch nicht aufgefordert mitzuwirken. Sie muss selbst aktiv werden, und zwar bald.

Die Linke (Partei und Bewegung) muss endlich erkennen, dass es Z E I T ist. Wann, wenn nicht jetzt!

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One Comment
  1. Bernd permalink

    Die Frage ist doch eher, wann die Linke und ihre sogenanten Anhänger endlich aus der Geschichte lernen und begreifen, wie grundfalsch und menschenverachtend ihre Ziele eigentlich sind.

    Was sind sogenannte Anhänger? Welche Geschichte? Was ist grundfalsch? Was ist menschenverachtend? — Du pustet nur heiße Luft durch die Gegend! Verkrümel Dich, Du Krümel. (der Säzzer)

Kommentare sind geschlossen.