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Militärische Bürgerkriegsübung in Bayern

13.11.2009

Die Bundeswehr bereitet sich auf den grundgesetzwidrigen Einsatz im Inneren vor:

Wie die Bundeswehr berichtet, hat sie an der „Luftverteidigungsstellung Döbraberg“ in der Nähe des bayerischen Ortes Schwarzenbach am Wald Anfang Oktober eine mehrtägige „Objektschutzübung“ abgehalten. Trainiert wurde sowohl der Umgang mit demonstrierenden Friedensaktivisten als auch die Verteidigung der örtlichen Radarstation gegen schwer bewaffnete „Terroristen“.

Ganzer Bericht bei GERMAN-FOREIGN-POLICY.COM ↗ (12.11.2009) [Update: Artikel ist inzwischen hinter einer Pay Wall]
via nachdenkseiten.de ↗

[Update]

Und für unseren Kommentator cheplar noch ein Special:

Deutschland verfügt über eine neue unbekannte Heimatarmee. 441 Kommandos aus jeweils zwölf ständig einsetzbaren Reservisten sind in sämtlichen kreisfreien Städten, Landkreisen und Regierungsbezirken eingerichtet worden. Sie stehen unter dem Kommando der Bundeswehrführung und haben kurzfristig Zugriff auf weitere rund 80.000 bis 100.000 speziell ausgebildete Reservisten. Eingebunden in die zivilen Katastrophenschutzstäbe, erhalten sie Einsicht in die Bereitschaftsstände von zivilen Behörden, Polizei, technischem Hilfswerk und Feuerwehr. Sie sollen vor allem den Katastrophenschutz verbessern.

Weiter bei hintergrund.de ↗ (26.10.2009)

Es geht darum, dass eine Reservistenarmee für das Innere aufgebaut wird, die dann auch das Kommando hat. Bisher waren dort im Katastrophenfall die Rettungsdienste und der THW zuständig. Und wer im Terrorfall ein Terrorist ist, entscheidet dann die Regierung und kein Gericht. Tschüß Gewaltenteilung.

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3 Kommentare
  1. cheplar permalink

    vielleicht nur ne übung für afgahnistan ??
    weil dort ja bürgerkriegsähnliche zustände herrschen…

    ihr müsst nicht aus jedem scheiss ne story machen

  2. @cheplar: Wer schon mit »ihr« kommt, hat selten was konstruktives beizutragen. Aber Du hast recht: Die Bürgerkriegsübung ist ein »scheiss«.

  3. @ cheplar:
    Einsätze gegen demonstrierende Friedensaktivisten hört sich nicht unbedingt nach Afghanistan an …

Kommentare sind geschlossen.