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Die Tafel Münster verweigert Essen wegen missliebiger Äußerungen

12.08.2009

Warum Almosen durch private Initiativen inakzeptabel sind, zeigt das Verhalten der Tafel Münster. Ein 56-jähriger Hilfeempfänger der Tafel Münster hat der »Jungen Welt« ein Interview gegeben, in welchem er sich kritisch mit der Tafel auseinandersetz. In diesem Interview hat er lediglich die Situation geschildert, wie sie sich wohl täglich bei den Tafeln in dieser Republik abspielt.

Jetzt bekommt er von der Tafel kein Essen mehr: Keine richtige Gesinnung, keine Kekse! Aber lest selbst ↗. [Update: Artikel ist inzwischen hinter einer Pay Wall]

Um das mal deutlich in die Tür derjenigen zu meißeln, die bereits oder noch nicht von Hartz IV leben müssen: Wer von Almosen leben muss, kann Nahrung zum Lebenserhalt bekommen, muss aber nicht. Die »ehrenwerten« Hüter der Tafeln entscheiden, wer etwas bekommt und wer nicht. So ist das in unserem demokratischen aufgeklärten christlichen Abendland. Schlimm!

Links:
Junge Welt: Münster-Tafel bestraft Widerspruch ↗
Interview: »Das alles ist für mich sehr demütigend« ↗
[Update: Artikel sind inzwischen hinter einer Pay Wall]

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