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Wirtschaftsjournalisten und die Grundrechenarten

01.03.2009

Eines ist klar: x Prozent Steuern auf einen Betrag sind nie — niemals, auf keinen Fall, in 1 Milliarden Jahren nicht — mehr als hundert Prozent desselben Betrages, also des Betrages selbst!

Wenn ich also den Gewinn eines öffentlichen Unternehmens — z. B. Wasserwerk — abschöpfe habe ich mehr Geld in der Stadtkasse, als wenn ich die Steuern des Gewinns — z.B. bei einem privatisierten Wasserwerk — kassiere.

Wieso kann immer noch jeder Depp — wie gerade Rainer Hank (↗ FAZ), Ressortleiter Wirtschaft bei der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, im »Presseclub nachgefragt« — behaupten, dass der Staat mehr Geld einnimmt, wenn er öffentliche Aufgaben privatisiert und nur die Steuern einstreicht?

Und wieso glauben das die meisten Menschen, als wären sie im Schulfach Mathematik nicht bis zur Prozentrechnung gekommen?

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