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Christen sind die besseren Flüchtlinge

13.04.2008

Unser Grundgesetzverächter Bundesinnenminister, der nichts unversucht lässt, das Grundgesetz abzuschaffen, und für den Auftragsmorde an Terrorverdächtigen lediglich ein rechtliches Problem darstellen, hat sein Herz für die irakische Flüchtlinge entdeckt — allerdings nur für diejenigen christlichen Glaubens.

»Die Lage der irakischen Flüchtlinge ist besorgniserregend“, schrieb Schäuble in einem Gastbeitrag […] Tausende suchten „Zuflucht vor Mord, Gewalt und Verfolgung“. Unter ihnen seien viele Menschen christlichen Glaubens. „Wir müssen hier helfen und ihnen in den Europäischen Staaten eine Heimstatt bieten, bis sie in ihre angestammte Heimat zurückkehren können«, so → sueddeutsche.de über Schäuble.

Dann will ich Dich doch mal was fragen, Schäuble:

  • Sind für Dich Flüchtlinge nichtchristlichen Glaubens es weniger wert, ihnen „Zuflucht vor Mord, Gewalt und Verfolgung“ zu geben?
  • Willst Du die europäischen Grenzen für christliche Flüchtlinge etwa weniger geschlossen halten?
  • Gibst Du den christlichen Flüchtlinge in Deutschland etwa einen priviligierten Aufenthaltsstatus, oder müssen sie auch jeden Monat mit ihrer Abschiebung rechnen?

Einige Menschen sind eben gleicher als andere und Religionschauvinismus ist ein immanenter Bestandteil innenpolitischer Politik a la CDU.

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